Was kostet ein 3D-Laserscan? Diese Frage hören wir oft. Verständlich – wer den Preis nicht kennt, plant ihn nicht ein. Wer ihn nicht einplant, arbeitet mit alten Bestandsplänen oder Handaufmaß. Und wer das tut, riskiert Planungsfehler, Mehrkosten und Baustellenstillstand.
Ein 3D-Laserscan ist heute kein Luxus mehr, sondern Standard – und wirtschaftlich die einzige sinnvolle Basis für Planung im Bestand. Dieser Artikel zeigt dir transparent, was ein Laserscan kostet, wovon der Preis abhängt, und warum die eigentliche Frage nicht lautet "Was kostet der Scan?", sondern "Was kostet es, wenn man keinen macht?"
WAS EIN 3D-LASERSCAN KOSTET – KONKRET
Ein 3D-Laserscan inklusive vollständiger Punktwolke (digitales 3D-Abbild des Gebäudes mit millionenfach erfassten Messpunkten) kostet bei uns zwischen 1.000 € und 7.000 €. Konkret:
Wohnhäuser: ab 1.500 €
Hotels: ab 3.000 €
Der Preis hängt von drei Faktoren ab: Bruttofläche des Gebäudes, zu scannende Außenflächen, und Auslieferungszeit (Standard oder Express). Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.
Was du dafür bekommst:
Du erhältst eine vollständige Punktwolke im E57-Format. Die Datei ist direkt nutzbar in ArchiCAD, Revit, AutoCAD und anderen CAD-Programmen. Optional erstellen wir zusätzlich eine interaktive 3D-Tour mit Panoramafotos aller Räume – dazu später mehr.
Keine komplizierten Pakete, keine Zusatzoptionen, die du nicht brauchst. Eine klare Basis für deine Planung.
WOVON HÄNGT DER PREIS AB?
Der Preis für einen 3D-Laserscan ist einfach kalkuliert. Drei Faktoren bestimmen die Kosten:
1. Bruttofläche des Gebäudes
Je größer das Objekt, desto mehr Scanstandpunkte sind nötig. Ein Wohnhaus mit 200 m² braucht weniger Scans als ein Hotel mit mehreren tausend Quadratmetern. Mehr Fläche bedeutet mehr Aufwand – die Kosten bleiben trotzdem transparent.
2. Außenflächen
Sollen Fassaden, Grundstück oder Umgebung gescannt werden? Ja oder Nein. Außenflächen erhöhen den Aufwand, weil mehr Scanpositionen nötig sind.
3. Auslieferungszeit
Standard: Du bekommst die Punktwolke innerhalb von 72 Stunden nach dem Scan. Express-Lieferung ist gegen Aufpreis möglich.
Für ein Angebot brauchen wir nur drei Infos:
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Adresse
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Welche Geschosse sollen gescannt werden? (Keller, Erdgeschoss, Obergeschosse, Dachboden?)
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Außenflächen: ja oder nein?
Kein Papierkram, keine Vor-Ort-Besichtigung nötig. Du schickst uns diese drei Punkte, wir senden dir ein klares Angebot.
WARUM HANDAUFMASS HEUTE NICHT MEHR SINNVOLL IST
Früher war das Handaufmaß Standard. Heute ist es der 3D-Laserscan.
Geschwindigkeit
Handaufmaß: Mehrere Stunden bis Tage vor Ort, oft mehrere Begehungen, weil später im Büro auffällt, dass ein Maß fehlt. Bei größeren Objekten kaum noch wirtschaftlich.
Laserscan: Ein Wohnhaus ist in wenigen Stunden erfasst. Große Hallen oder Lagerhallen – bis zu 10.000 m² – scannen wir an einem Tag. Ein Termin, alles erfasst.
Wir arbeiten mit einem High-End-Scanner von NavVis (Investition: 65.000 €). Damit sind wir vor Ort schneller als jede andere Methode.
Vollständigkeit
Handaufmaß: Es wird nur gemessen, was aktiv aufgenommen wird. Was fehlt, existiert später nicht im Plan. Vergessene Maße bedeuten Rückfragen oder Nachbegehungen. Änderungen im Projekt erfordern ein neues Aufmaß.
Laserscan: Das gesamte Gebäude wird vollständig erfasst. Jedes Maß bleibt abrufbar. Auch Jahre später kannst du in der entstandenen Punktwolke nachmessen. Der Scan ist ein vollständiges digitales Abbild des Gebäudes.
Genauigkeit
Handaufmaß: Abhängig von Erfahrung und Situation vor Ort. Fehler fallen oft erst später auf der Baustelle auf. Unklare Bestände führen zu Planänderungen.
Laserscan: Millimetergenaue Daten. Reale Wandverläufe, Schiefstellungen, exakte Höhen – alles präzise erfasst. Gerade bei Umbauten entscheidend.
Wirtschaftlichkeit
Handaufmaß: Mag günstiger erscheinen, aber Nachbegehungen kosten Zeit. Vergessene Maße verzögern die Planung. Planungsfehler auf Basis ungenaurer Daten führen zu Mehrkosten auf der Baustelle.
Laserscan: Klar kalkulierbar. Einmalig vor Ort, keine Überraschungen. Die Investition zahlt sich aus, weil du Fehler vermeidest, bevor sie teuer werden.
Praktikabilität
Handaufmaß: Gebäude muss zugänglich sein, Bewohner oder Gäste müssen oft informiert werden, Messungen können störend sein.
Laserscan: Gebäude muss nicht leer sein. Wir scannen auch bewohnte Häuser oder Hotels im laufenden Betrieb. Alle Räume müssen zugänglich sein (keine verschlossenen Türen), aber Möbel oder Einrichtung stören nicht. Die Punktwolke zeigt dann eben auch die vorhandene Einrichtung.
PRAXISBEISPIEL – WAS PASSIERT, WENN MAN KEINEN SCAN MACHT
Bei einem Hotelumbau in Kärnten wurde zunächst auf Basis alter Bestandspläne geplant. Der Architekt erstellte die Einreichplanung, alles lief nach Plan. Erst später, im Zuge der Ausführungsplanung, wurden wir beauftragt, einen 3D-Laserscan zur Kontrolle durchzuführen.
Das Ergebnis war eindeutig:
Abweichungen zwischen Plan und Realität:
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Wände bis zu 70 cm versetzt
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Zwischenwände im Plan als tragende Wände dargestellt – waren aber nicht tragend
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Säulen und tragende Bauteile an falschen Positionen
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Fenster und Unterzüge fehlten teilweise
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Deckenstärken wichen um bis zu 25 cm ab
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Stiegenhaus (für Aufzug geplant) war real 20 cm kleiner als im Plan
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Fluchtwege im Plan breit genug, in der Realität zu schmal
Was ohne den Laserscan passiert wäre:
Diese Probleme wären erst während der Bauausführung aufgefallen:
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Baustellenstillstand
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Aufzug passt nicht
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Fluchtwegsbreiten nicht erfüllt → Brandschutzauflagen nicht einhaltbar
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Zimmerbreiten 20 cm kleiner → Möbelplanung scheitert
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Statisches System funktioniert nicht
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Betonfertigteile passen nicht
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Terminverzug, verspätete Hoteleröffnung
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Stornokosten, Gerichtsstreitigkeiten
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Schaden in Millionenhöhe
Was tatsächlich passiert ist:
Durch den rechtzeitigen Laserscan wurden die Probleme früh erkannt. Der Einreichplan musste neu erstellt werden und der Baubeginn wurde verschoben. Es entstanden Mehrkosten von rund 80.000 € – aber kein Millionenschaden.
Hätte der Laserscan von Anfang an stattgefunden, wären selbst diese 80.000 € Mehrkosten nicht entstanden. Der Aufwand, alte Pläne zu digitalisieren und zusätzlich auf der Baustelle nachzumessen – wie es leider nach wie vor oft gemacht wird – war am Ende viel höher als der Scan selbst.
Die Rechnung:
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Laserscan: ca. 3.000 €
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Vermiedener Schaden durch rechtzeitigen Scan: mindestens Millionenhöhe (Baustellenstillstand, nicht erfüllbare Auflagen, Gerichtsstreitigkeiten)
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Hätte der Scan von Anfang an stattgefunden: Selbst die 80.000 € Mehrkosten wären nicht entstanden.
Moderne Bestandserfassung per 3D-Laserscan entspricht den aktuellen BIM-Standards in Österreich und ermöglicht eine durchgängige digitale Planung – von der Bestandsaufnahme bis zur Ausführung.
WAS DU ZUSÄTZLICH BEKOMMST – DIE 3D-TOUR
Beim Scannen erstellen wir automatisch Panoramafotos aller Räume und Gebäudeteile. Daraus entsteht eine interaktive 3D-Tour.
Was das in der Praxis bedeutet:
Du kannst jederzeit virtuell ins Gebäude gehen – vom Büro aus. Keine zusätzliche Software nötig. Keine Einzelfotos in Ordnern durchsuchen. Du stehst direkt im digitalen Raum und siehst alles.
Was in der Tour sichtbar ist:
Steckdosen, Lichtschalter, Einbausituationen – Details, die auf Plänen nie auftauchen. Du kannst direkt in der Tour messen, prüfen und Bauherren oder Fachplanern zeigen, wie es vor Ort wirklich aussieht.
Wer die Tour nutzt:
Projektpartner, Bauherren, Mitarbeitende. Für interne Besprechungen, Abstimmungen mit Fachplanern, für Kollegen, die nicht vor Ort waren. Die Tour ist die gemeinsame Basis für Planung und Abstimmung.
Was das spart:
Du musst nicht mehr zum Objekt fahren, um Details zu klären – du öffnest die Tour und klickst dich durchs Gebäude. Du musst nicht mehr in Fotoordnern nach dem richtigen Bild suchen – du stehst direkt im digitalen Raum. Und du musst nichts mehr umständlich beschreiben oder skizzieren – du zeigst dem Bauherren, Fachplaner, etc. einfach, wie es vor Ort aussieht.
WIE DU EIN ANGEBOT BEKOMMST
Der Ablauf ist einfach:
1. Anfrage mit drei Infos:
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Adresse
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Welche Geschosse sollen gescannt werden?
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Außenflächen: ja oder nein?
2. Du bekommst ein klares Angebot
Transparent, keine versteckten Kosten.
3. Termin vereinbaren und scannen
Ein Termin vor Ort. Wohnhaus: wenige Stunden. Hotel: je nach Größe ein bis zwei Tage. Große Hallen: maximal ein Tag.
4. Lieferung:
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Vollständige Punktwolke im E57-Format (für Architekten, Planungsbüros, Fachplaner)
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Optional: interaktive 3D-Tour (für Bauherren, Projektpartner, interne Abstimmungen)
Kein Papierkram, keine komplizierten Prozesse.
Ein 3D-Laserscan ist heute Standard bei Umbauten – nicht weil er modern ist, sondern weil er wirtschaftlich die einzige sinnvolle Basis für Planung im Bestand ist.
Die Frage ist nicht: Was kostet der Scan?
Die Frage ist: Was kostet es mich, wenn ich keinen mache?
Ein Scan kostet 3.000 €. Eine falsche Planung kostet das Zehn- oder Hundertfache.
Angebot anfordern:
Schick uns die Adresse, die Geschosse und ob Außenflächen gescannt werden sollen.
Kontakt: info@baukreis.at | +43 4242 210021
Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit deinem Angebot.